Ökologische Züchtung

Eigenständige Ökologische Geflügelzucht

Gerhard Seemann und Willy Baumann

 

Ausgangslage

Der seit Jahrzehnten in der Landwirtschaft herrschende enorme Kostendruck führte zur heutigen ex­tre­men und spezialisierten Leistungszucht in allen Bereichen der Tierproduktion. Unsere ursprünglich mehrfach verwendbaren Haustiere wurden auf einseitige Höchstleistungen selektiert und ausgenutzt. In vielen Bereichen der Tierproduktion werden aus Kostengründen die Grenzen zur Qualzucht schon deutli­ch überschritten und die leistungsbedingten Krankheiten nehmen weiter zu. Die „Nebenpro­dukte“ der Eierproduktion – die unbrauchbaren männlichen Küken werden aus Kostengründen vergast oder geschreddert. Gleiches passiert bei der spezialisierten Milcherzeugung in Neuseeland. Hier werden die männlichen Je­seykälber nach der Geburt einfach erschlagen. Eine generelle Wende zu einer ethisch akzeptablen und wesensge­rechten Tierzucht ist leider nicht absehbar. In der Geflügelzucht ist die momentane Ab­hängigkeit der Bio-Produktion von vier weltweit agierenden Grosskonzernen am grössten.

Deshalb muss die ökologische Landwirtschaft die Führungsrolle übernehmen und endlich die im Arti­kel 8 der der EU-Öko-VO 889/2008 beschriebenen Vorgaben erfüllen:

Bei der Wahl der Rassen oder Linien ist der Fähigkeit der Tiere zur An­passung an die Umweltbedin­gun­gen, ihrer Vitalität und ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten Rechnung zu tragen. Dar­über hin­aus müssen die Rassen oder Linien so ausgewählt werden, dass bestimmte Krankheiten oder Gesund­heitsprob­leme, die für einige intensiv gehaltene Rassen oder Linien typisch sind, wie PSE, plötzlicher Herztod usf.

Demeter und die Domäne Mechtildshausen zeigen – es geht doch

2007 erarbeitete der Demeter Richtlinien zur Geflügelzucht, bei denen die Her­kunft der Küken aus einer Öko-Brüterei verbindlich vorgeschrieben ist. Damit ist auch geregelt, dass die El­terntiere unter Demeter-Bedingungen gehalten wurden. Gleichzeitig wurden die EU-weit strengsten  Haltungs- und Fütterungsvorgaben umgesetzt. Zur Umsetzung  wurden ver­schiedene Mög­lichkeiten erörtert: reinrassige Zweinutzungshühnern wie New Hampshire, Sulmtaler, Sussex, Les Bres­ses Gauloises oder Marans, Gebrauchskreu­zungen zwischen Mast- und Lege-El­terntieren oder zwischen Rassehühnern, sowie angepasste Legelinien wie die Lohmann Braun Plus, deren Hähne mit billigerem Futter aufgezogen werden.

Der „Stolze Gockel“ vom Demeterhof Schubert, die Bruderhahn-Initiative vom Bauckhof und das „Hänsel & Gretel-Projekt mit der Reinzucht der Rasse „Les Bres­ses Gauloises“ von Inga Günther, Hofgut Ren­goldshausen sind Initiativen um die Problematik der männlichen Legeküken pragmatisch anzugehen. Seit dem Juli 2013 leben auf dem Geflügelhof Schubert in Unterrüsselbach die ersten Öko-Zweinut­zungs-El­terntiere „Lohmann Dual“, die Endprodukte sind eine Kreuzung zwischen einem Masthahn und der  LB-Elterntierhenne. Die Dualhennen haben durch das Verzwergungsgen in der Vaterlinie kurze Beine und werden nicht schwerer als eine normale Legehenne, der Bruderhahn kann aber die Masteigenschaften voll ausnutzen.

Mit Rassezucht zur Unabhängigkeit?

Der bis heute negativ geprägte Begriff der „Hybrid-Hühner“ kommt aus den 50iger Jahren, als die Firma Hy-Line als erste, den von der Maiszüchtung bekannten Heterosiseffekt in der ersten Nach­kommengene­ration aus exzessiven Inzuchtlinien in der kommerziellen Hühnerzucht nutzte. Die Kreuzungstiere wurden robuster und vitaler. Über Jahre wurden damit enorme Leistungssteigerungen er­zielt. Gleichzeitig  war dies der Beginn der getrennten Hühnerzucht zwischen Lege- und Mastlinien so­wie der Abhängigkeit der Hühnerhalter von den Zuchtunternehmen. Das auf Inzucht ba­sierende Kon­zept wurde 1970 von Loh­mann Tierzucht zugunsten einer hohen Vari­abilität in verschiedenen reinen Linien verändert, so dass die Inzuchtkoeffizienten heute weit unter denjenigen der Öko-Milchviehzucht liegen. Die heutige Geflügel­zucht basiert auf einer Gebrauchskreuzung aus drei oder vier Linien.

Der BöLW als Zusammenschluss der Öko-Verbände, Verarbeiter und Handel fordert in seinem - von Demeter geprägten - Ge­flügelpapier zur Wei­terentwicklung der EU-Öko-Geflügelhaltung, dass ab 2021 nur noch Tiere einge­stallt werden dürfen, die mindestens drei Generationen unter Öko-Bedingungen gehalten wurden. Um dies zu erreichen müssen wir innerhalb von sieben Jahren eine funktio­nierende Bio-Geflügelzucht aufbauen, nicht  nur für die Legehennen, sondern für alle ökologisch gehaltenen Geflügelarten.

Dieses Ziel kann auf verschieden Wegen erreicht werden:

Reinzucht mit verschiedenen Rassen, wie Bresses Gauloises, Marans, Italie­nern, Sulmtaler, New Hampshire, Sussex und daraus möglichen Kreuzungen, sowie Rasseputen, wie die Bronzepute, Kröllwitzer oder Ronquièrepute, Perlhühner, Enten und Gänse.

Eigenständige, verbandsgestützte Öko-Zucht mit vorhandenen leistungsgeprüf­ten Lege- und Mastli­nien der Domäne Mechtildshausen.

Öko-Zucht durch strategische Partnerschaften mit bestehenden Zuchtunterneh­men für Legehen­nen, Masthühner, Puten.

Pflanzen- und Geflügelzucht interdisziplinär abstimmen

Die Bio-Geflügelproduktion wird eine neue Dimension erhalten, wenn wir den Schritt zum interdis­ziplinären Arbeiten zwischen Pflanzenbau und Tierzucht endlich machen werden. Aus den neueren An­sätzen der Epigenetik wissen wir, dass die Aus­bildung und Ausprägung von Merkmalen abhängig von der Umwelt  und den Erfah­rungen der Vorfahren ist.

Unsere Legehennen können nur dann unter Ökobedingungen effiziente Leis­tungen erbringen, wenn sie über mehrere Generationen unter denselben Fut­ter- und Haltungsbedingungen leben und selektiert werden.  

Bio-Geflügelproduktion auf regionaler Futtergrundlage

Um unser Ziel einer ethisch akzeptablen Bio-Geflügelproduktion auf regionaler Fut­tergrundlage im enge­ren Sinn zu erreichen, müssen wir endlich auch die  Pflanzen­züchtung integrieren und die Züch­tung von geflügeltauglichen Leguminosen und Futterkomponenten verstärken und fördern. Mit den angepassten Geflügel-Körnerle­guminosen in der Fruchtfolge erreichen wir höhere Erträge und bes­sere Lebensmit­tel­qualitäten der Marktfrucht-Produktion, größere Verbraucherakzeptanz dank mehr Regionalität sowie eine höhere Wertschöpfung für den Betriebes durch die wertvolle Veredelung in der Geflügelfütterung.

 

Ökologisches Züchtungsmodell –  Eine Kombination der integrierten Eier- und Geflügel­fleischproduktion

Für eine ethisch korrekte Geflügelzüchtung ohne Töten der wirtschaftlich nutzlosen weiblichen und männlichen Eintagesküken in der Legehennen-Linienzucht und der Hähne der Kreuzungstiere, sowie die Qualzuchttendenzen wie bei den Hochleistungsputen, brauchen wir aber ein neues Züchtungsmodell, das folgende Vorgaben erfüllen muss:   

  • Die wirtschaftlichen Produktionsziele nehmen Rücksicht auf Gesundheit und Wohlbefinden von Tier, Mensch und Umwelt
  • Robuste, widerstandsfähige und fütterungstolerante Tiere
  • Effiziente Leistung und hohe Produktequalität
  • Verschiedene Linien/Rassen für die unterschiedlichsten Produktionsbetriebe
  • Alle geschlüpften Küken in der gesamten Produktionskette leben mind. 10 Wo
  • Artgemässe Fütterung mit regionalen Futterkomponenten im engeren Sinne
  • Reg.  Futtergetreide + Körnerleguminosen
  • Raufutter (Silagen, Leguminosecobs) mit strukturierter Rohfaser und/oder Frischfutter
  • Tierische Futterkomponenten aus der ökol. Fleischverarbeitung
  • Minimale Lebensmittelkonkurrenz (Soja, Weizen etc.)

 

Die Lösungsansätze

Vor allem im Zusammenhang mit der Problematik des Tötens der männlichen Legeküken wird immer wieder das sogenannte Zweinutzungshuhn gefordert. Es handelt sich dabei um Tiere, die sowohl zur Erzeugung von Konsumeiern, als auch zur Mast geeignet sein sollen. In der Regel sind es ursprüngliche  schwere Legerassen. Die dafür vorgeschlagene Genetik stammt meistens aus der Rasse­geflügelzucht. Es ist unschwer nachzuvollziehen, dass diese alten Rassen keinerlei Selektion auf Leis­tungsmerkmale erfahren haben. Sie entsprechen dem Rassestandard nach Typ und Gefieder, dürften aber weder den Ansprüchen und den Erwartungen im Hinblick auf Leistung und Qualität beim Tierhalter und Verbraucher genügen. Alle in Richtung auf eine wirtschaftliche Nutzung züchterisch bearbeiteten Linien sind jedoch entweder auf Legeleistung oder Mastleistung spezialisiert.

Wir haben ein Produktionssystem entwickelt, das auf allen Stufen den Ansprü­chen eines hohen Tierschutzstandards genügt, und Tiere und Lebensmittel erzeugt, die den qualitativen Ansprüchen des Verbrauchers weitgehend entsprechen.

Ein solches unter hohen Tierschutzaspekten entwickeltes Produktionssystem stellt zwangsläufig sehr hohe ethi­sche und hygienische Anforderungen an die Haltung und Betreuung. Aus den Erfahrungen bei der Umstellung auf Bodenhaltungssysteme ist abzuleiten, dass solche Haltungsverfahren mit einem erhöhten Infektions­druck verbunden sind. Sollen mit Leiden verbundene Situationen vermieden werden, muss unter diesen Bedingungen entweder eine Behandlung mit Medikamenten veranlasst werden, oder aber mit Tieren gearbeitet werden, die über ein sehr gutes Immunsystem verfü­gen und stressresistent sind.

Es ist bekannt, dass alle Merkmale der Fitness, wie Krankheits- und Stressresistenz, durch Heterosisef­fekte sehr positiv beeinflusst werden können. Besonders ausgeprägte Heterosiseffekte sind bei der Ver­paarung von genetisch sehr unterschiedlichen Linien zu erwarten. Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass zum Beispiel Kreuzungsnachkommen aus der Verpaarung einer Lege- und Mastlinie erstaunlich vital waren und unter schwierigen Haltungsbedingungen extrem niedrige Verlustraten aufwie­sen.

Die rund 2200 Legelinien-Zuchttiere der Domäne Mechtildshausen – 800 Whiterockhennen und 300 Hähne und ebenso vielen New Hampshire-Tieren, sowie je rund 400 Zuchttiere zweier fleischbetonten Bresse-Linien würden es ermöglichen eine integrierte ökologische Hüh­ner­zucht für Eier und Fleisch aufzubauen.

Durch die gezielte Positionierung der Ausgangslinien im Produktionssystem wird erreicht, dass alle im Produktionsprozess anfallenden "Nebenprodukte" sinnvoll als Lebensmittel verwendet werden können. Gleich­zeitig wird auf der Endproduktstufe eine Spezialisierung möglich, die den wirtschaftlichen und qualitativen Ansprüchen von Erzeugern und Verbrauchern gerecht werden.

 

Zuchtziele für die Hochzuchttiere / Pedigree-Linien

Legelinien L  White Rock (WR) und New Hampshire (NH)

 Um den Anforderungen in einem ökologischen Produktionssystem zu entsprechen sollte die Linie der Legerichtung unter Berücksichtigung von Qualitätsmerkmalen folgende Eigenschaften aufweisen:

Withe Rock: Körpergewicht bei Legebeginn (21. AW) LG mind. 1700 g / 72. AW mind. 2050 g

Legeleistung in mit 67 AW 265 Eier je AH, Ø LL 80.5%

Legeleistung 72. AW 288 Eier je AH, Ø LL 79.1%

Legeleistung in 90. AW 370 Eier je AH, Ø LL 75.5%

100% Öko-Futterverzehr pro Tag ca. 140 – 145 Gramm

Schalenfarbe braun

 

New Hampshire: Körpergewicht bei Legebeginn (21. AW) LG mind. 1800 g / 72. AW 2180 g

Legeleistung in mit 67 AW 265 Eier je AH, Ø LL 80.5%

Legeleistung 72. AW 288 Eier je AH, Ø LL 79.1%

Legeleistung in 90. AW 370 Eier je AH, Ø LL 75.5%

100% Öko-Futterverzehr pro Tag ca. 145 – 150 Gramm

Schalenfarbe braun

 

Mastlinien M (Bresses, Bresses Gauloises, Sasso SA 31L oder T88)

Eine für das ökologische Produktionssystem geeignete Mast- Linie muss sowohl eine befriedigende Legeleis­tung, als auch eine sehr gute Schlachtkörper-Konformation aufweisen und gleichzeitig ohne Kompromisse beim Tier­schutz  zu halten sein.

Sie müssen folgende Anforderungen erfüllen:

Körpergewicht bei Legebeginn mit 21 AW ca. 2600 Gramm

Legeleistung 67. AW  230 Eier je AH, Ø LL 70.9 %, LG ca. 3400 Gramm

Legeleistung 72. AW  245 Eier je AH, Ø LL 67.3 %, LG ca. 3500 Gramm

Hähne max. 50% schwerer als die Hennen

100% Öko-Futterverzehr pro Tag in der Produktion ca. 170 Gramm

keine Beschränkung der Futtermengen

 

Zuchtschema und Produktionsziele

Zuchtstufe

White-Rock                 300 Hähne und 2700 Hennen nach Selektion

New Hampshire          300 Hähne und 2700 Hennen nach Selektion

2 Mastlinien je             100 Hähne und 750 Hennen nach Selektion

 

Vermehrungsstufe

Zwei-Nutzungs-Elterntier-Henne ( ZNH) (WR♂ x Mast-Linie L ♀ oder  Mast-Linie L ♂ x WR♀)

Körpergewicht mit 12 AW 1600 g

Körpergewicht mit 20 AW 1900 g

Legeleistung 67. AW 255 Eier / 200 Bruteier, 156 verkaufsfähige Küken, LG 2600 g

Legeleistung 72. AW 275 Eier / 215 Bruteier, 165 verkaufsfähige Küken, LG 2700 g

Futterverzehr 1. – 68. AW ca. 61 kg

Futterverzehr je Brutei ca. 277 Gramm

Schlupfrate Ø 80%

 

Elterntier-Hähne

New-Hampshire - Hahn für die legebetonte Kükenproduktion

Mast-Linien  S - Hahn für die mastbetonte Kükenproduktion

 

Produktions- und Qualitätsziele

ZNH-legebetont           NH x (WR x Mastlinie L oder Mastlinie L x WR)

Körpergewicht  21. AW 1900 g

Legeleistung  69. AW  275 Eier je AH, Ø LL 80.2% / LG 2450 g  

Legeleistung  72. AW  290 Eier je AH, Ø LL 79.7% / LG 2500 g

Legeleistung  90. AW  365 Eier le AH, Ø LL 74.5% / LG 2550 g

Eigewicht         Ø 62 - 64 Gramm

Eischale           braun

Futterverbrauch je Ei ca. 218 Gramm inklusive Aufzucht / 216 g 80 AW /  212 g 100 AW

 

ZNH mastbetont          Bresses/Mastlinie S x (WR x Mastlinie L oder Mastlinie L x WR)

Körpergewicht Legehenne  21. AW 2250 g / 60. AW 3200 g

Legeleistung 60. AW 185 Eier je AH, Ø LL 66.1 %

Mastleistung Hähne     12. AW  2550 g, 30,3 g TZW / Schlachtgewicht 1710 g

Mastleistung Hennen    12. AW  2250 g, 26.7 g TZW / Schlachtgewicht 1500 g

Futterverwertung          ca. 3.2 kg/kg ZW

Schlachtkörper             gut bis sehr gut

 

Domaine Gold (NH♂ x WR♀) und Domäne Silber (WR♂ x NH♀)

Körpergewicht  21. AW 1750 g

Legeleistung  69. AW  275 Eier je AH, Ø LL 80.0 % / LG 2150 g 

Legeleistung  72. AW  290 Eier je AH, Ø LL 79.7% / LG 2150 g

Legeleistung  90. AW  370 Eier le AH, Ø LL 75.5% / LG 2180 g

Eigewicht         Ø 62 - 64 Gramm

Eischale           braun

Futterverbrauch je Ei ca. 218 Gramm inklusive Aufzucht / 216 g 80 AW /  212 g 100 AW

"Nebenprodukte"

NH- oder WR-Hähne  

WR-  und NH-Hähne in 14 Wochen 1810 g LG, Ø 18.5 g TZW, FVW ca. 4,6 kg / Verarbeitung

Bresses / Mastlinie L-Hähne und Bresses / Mastlinie S-Hennen

Mastgewicht mit 10 Wo: Hahn ca. 2450 Gramm, Ø 35.0 g TZW, Henne ca. 2200 g, Ø 31.4 g TZW

FVW ca.3,0 kg, sehr gute Schlachtkörper

Hähne der ET-Hennen WR♂ x Bresse L ♀ oder  Bresse L♂ x WR♀ 

Mastgewicht 12. AW. 2310 g  Ø 27.5 g TZW, FVW ca. 3,6 kg, gute Schlachtkörper

Hähne der ZNH-legebetont

Mastgewicht 14. AW  2200 g Ø 22.4 g, FVW ca. 4,0 kg, mässig bis gute Schlachtkörper

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